Kooperativer Planungsprozess 2004
Stadt Aarau
Mario Abel, Oliver Bormann, Michael Koch,
Christoph Packhieser, Martin Schröder,
Maresa Schumacher

Was passiert, wenn nichts passiert?
Der Planer kann sich ein Szenario wünschen, erzwingen kann er es jedoch nicht. Maximale Flexibilität in Städtebau und Architektur fordern programmloses Entwerfen, das Nicht-Festlegen und dennoch Ermöglichen. Die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungsdynamik erfordert ein flexibles städtebauliches Gerüst und ein strategisch
ausgerichtetes Vorstrukturierungskonzept. Die neuen Bebauungscluster orientieren sich am Umgriff der heutigen Bestände und schreiben das bestehende Raumgerüst fort. Das zeitliche und räumliche Nebeneinander verschiedener Programme stellt dabei eine besondere Qualität dar.

Zustand heute
Bestand und Parzellengrenzen
Freiraum öffnen
Das Gebiet zugänglich machen. Die Flächen zwischen den Gebäuden als öffentlichen Raum bereitstellen.
Freiraum_Rand-Topographie
Die Rand-Topographie thematisiert die Abgeschlossenheit des Gebietes.
Urban Claims_Markierung
Die Ränder späterer Baufelder im Boden markieren.
Überformen
Innerhalb der Mantellinien der Baufelder neu bauen/ umnutzen/ überformen.
Erschliessung
Das Areal wird in zwei Teilgebieten unter Nutzung der vorhandenen Knoten erschlossen. Langsamverkehr verteilt sich von dort über die Mischflächen zu den Gebäuden.
