Realisierungswettbewerb 2005
3. Preis
Gemeinde Opfikon
Michael Koch, Daniel Roos, Maresa Schumacher

Die Gebäudevolumen nehmen auf spielerische Art die Masse der angrenzenden Bauernhäuser auf. Unterschiedliche Einblicke in das Gebiet vermitteln immer neue Verschmelzungen der Formen und Volumen zu einem Vexierbild der umliegenden Dorfstruktur. Die informelle öffentliche Nutzung der privaten Aussenräume, die entlang der Wegebeziehungen liegen, wird zum typologischen Grundprinzip. Der Übergang von privat zu öffentlich
ist gleitend, der Binnenraum der Siedlung wird zur Begegnungszone. Unterschiedliche Wohnungstypologien wie Geschosswohnungen, Galeriewohnungen und Maisonnettewohnungen fügen sich „unter einem Dach“ zusammen und bieten Raum für individuelles Wohnen. Dem Wunsch nach einem privaten Aussenraum wird dadurch Rechnung getragen, dass jede Wohnung ein „Gartenzimmer“ besitzt.

Als spezifische Reaktion auf die Fluglärmbelastung sind die Gartenzimmer als schliessbare, vor Witterung und Lärm geschützte Räume konzipiert. Sie bilden das Herzstück jeder Wohneinheit, ein Licht- und Luftraum um den sich die
Wohnräume anordnen. So nimmt die Architektur archetypisch das Bauernhaus als Referenz auf: Verschiedene Nutzungen in Innen- und Aussenräumen unter einem grossen Dach vereint.
