Platz der Alten Synagoge Freiburg

Realisierungswettbewerb 2006
4. Preis

Auftraggeber

Stadt Freiburg

in Arbeitsgemeinschaft mit

Zeller Eisenberg Architekten, Freiburg

Landschaftsarchitektur

lad+ Landschaftsarchitektur Diekmann, Hannover

Projektteam

Mario Abel, Oliver Bormann, Thomas Heidebur,
Christoph Packhieser, Kristian Spasov,
Martin Schröder


Zwischen_platz

Zwischen Altstadt und Stadt der Gründer, Universität und Theater, Straße und neuem Boulevard bildet der Platz der Alten Synagoge einen Ort der Gleichzeitigkeit von historischer Koninuität und ständiger Transformation, dem eine spezifische Prägnanz und besondere Aufenthaltsqualität fehlt. Der heutige Platz zerfällt in einen aufgeweiteten Straßenraum mit

 

 

angrenzenden Vorplätzen vor Theater und Universität. Die Mittlerfunktion des Platzes zwischen den Stadtteilen und die zentrale Position auf dem künftigen Boulevard unterstreichen die Sonderstellung des Ortes für die heutige Stadt; die Gemengelage von Bauten unterschiedlichster Epochen verstärkt die Komplexität der Situation.

 

 


Die innere Oberfläche
Ein in Streifen strukturierter Naturstein (Gneis) zeichnet ein Muster auf die Platzfläche (das Bild im Rahmen). In den Sommermonaten wird der östliche Teil der Fläche mit einem flächigen, ruhigen Wasserfilm benetzt, welches das Klima des Platzes auffrischt und zum Verweilen und Spielen einlädt. Die Fläche ist neben der Stadtbahn befahrbar und in alle Richtungen fußläufig querbar.

 

 

Der Rand
Eine monochrome anthrazitfarbene Oberfläche aus Ortbetonplatten als Platzpassepartout bildet den Kontrast zum strukturierten Inlay. Das Material findet sich in allen funktionalen Einbauten des Randes als "Faltungen" und "Höhenspiel" wieder: im Café-Gebäude, an der Faltung an der alten Synagoge sowie im Theateraufgang und formt somit ein einheitliches Bild im heterogenen Raum unterschiedlichster Anforderungen.