Auftrag 2007
Stadt Burgdorf
ibv Hüsler AG, Zürich
Christoph Durban, Michael Koch,
Maresa Schumacher

Die Raumstruktur der Gemeinde Burgdorf setzt sich aus einer deutlich erkennbaren Abfolge verschiedener Bebauungsmuster zusammen. Diese Collage von Stadtbausteinen mit eigenständiger städtebaulicher Struktur und freiräumlicher Logik wird zum Grundprinzip erhoben für die Entwicklung des Gebietes.
Im Masterplan werden die Rahmenbedingungen und städtebauliche Prämissen für die zukünftige Entwicklung des Gebietes festgelegt. Das für die einzelnen Bereiche erstellte Regelwerk (Baufelder, Gestaltungsbaulinien, Dichte, Volumetrie, Erschliessung, Nutzung, etc.), definiert den Rahmen für zukünftige Projekte.

Über das Regelwerk hinaus helfen ein steckbriefartiger Beschrieb und Referenzbilder, die baulichen und freiräumlichen Themen und Typologien zu veranschaulichen sowie die angestrebten Qualitäten festzuschreiben. Mit diesen städtebaulichen Prämissen und Prinzipien wird potentiellen Bauherren und Investoren ein
verbindlicher Rahmen an die Hand gegeben, der als Grundlage für die weiteren Schritte bis zum Bauprojekt dient. In diesem Sinne wird die Masterplanung als ein dynamischer Prozess verstanden: ein Dialog zwischen Stadt, Grundeigentümern und Bauherrschaften, in dem die Planung fortgeschrieben und umgesetzt wird.
