Vordere Breite Schaffhausen

Städtebaulicher Testentwurf 2007

Auftraggeber

Stadt Schaffhausen

Landschaftsarchitektur

w+s Landschaftsarchitekten, Solothurn

Verkehrsplanung

IUB Ingenieurunternehmung AG, Bern

Projektteam

Mario Abel, Oliver Bormann, Michael Koch,
Christoph Packhieser, Maresa Schumacher


Patchwork

Die Besonderheit der Breite ist neben ihrer räumlichen Großzügigkeit das Nebeneinander der diversen Freiraumqualitäten. Die Felder bilden in ihrer Gesamtheit ein heterogenes Landschaftspatchwork mit unterschiedlichen

 

 

Nutzungen und Ausprägungen. Das Gebiet wird damit zu einer Enklave von Aktivitäten und Öffentlichkeiten in einer von Privatheit gleichförmig geprägten Umgebung.

 

 


Landschaftsfelder
Teile des Areals sind bereits definiert und festgeschrieben. Die Dreieckswiesen werden von Bebauung freigehalten und sichern die großzügige, flexibel nutzbare Allmendfläche. Teile der Familiengärten und der daran östlich anschließende Teil der Stadionflächen bilden mit dem Belairpark ein zusammenhängendes Freiraumsystem. Der Landschaftsgarten der Psychiatrie und der angrenzende Sport-/Freizeitbereich mit Eisbahn und Schwimmbad formen das nördlich abschließende Freiraumband.

 

 

Baufelder
Der größte Teil der heute vorhandenen Nutzungen verbleibt auf den Flächen. Das hohe Maß an programmatischer Vielfalt und möglicher Öffentlichkeit wird als spezifische Qualität des Ortes gewertet und erhalten. Die überwiegende Wohnbebauung kann durch Einzelhandel und Büroflächen entlang der Breitenaustrasse ergänzt werden; eine Kongressnutzung ist im hinteren Bereich der Schützenhausfläche denkbar.