Planungswettbewerb 2009
Stadt Freiburg im Breisgau
Zeller Eisenberg Architekten, Freiburg
Mario Abel, Oliver Bormann, Michael Koch, Antonio Quesada, Maresa Schumacher

Der Entwurf setzt der diffusen Offenheit der Umgebung eine räumliche Fassung und definierte Freiflächen entgegen, ohne sich jedoch aus der Logik des Gebiets herauszunehmen oder gar abzuriegeln. Durch Abriss des AVZ-Bauteils und die Setzung eines klaren, kompakten Baukörpers
im Süden entsteht eine neue raumbildende Gesamtkonstellation. Es entstehen Binnenraume, identifizierbare Orte mit Aufenthaltsqualität und hoher Begegnungsdichte. Bestand und Neubau verstehen sich als zwei Teile einer baulichen Einheit mit zentraler „Adresse“.

Wesentlich ist die Idee der Erschliessung als Kommunikationsraum. Funktionale (Verbindungs-)Notwendigkeit wird zum Anlass einer konzeptionellen Aufladung genommen: vom Transit - zum polyvalenten Raum. Somit wird klar unterschieden zwischen Räumen eindeutiger
funktionaler Festlegung – Hörsäle, Seminar- und Arbeitsräume, Büros – und solchen mit der Möglichkeit informeller Bespielung: für Präsentation und Ausstellung, Diskussion in Kleingruppen, freies Arbeiten und ungezwungenen Aufenthalt.
