Revitalisierung der Bochumer Straße Gelsenkirchen

Städtebaulicher Workshop 2009
1. Rang

Auftraggeber

Stadt Gelsenkirchen

Landschaftsarchitektur

lad+ Landschaftsarchitektur Diekmann, Hannover

Projektteam

Mario Abel, Oliver Bormann, Michael Koch, Antonio Quesada, Maresa Schumacher, Kristian Spasov, Laura Veronese


Erweiterte Innenstadt

Historisch war die Bochumer Straße klassische „Main-Street“, gründerzeitliche Flanierstraße, die ohne erkennbare Brüche die Gelsenkirchener Innenstadt nach Süden fortführte. Diese Kontinuität, heute unterbrochen durch Verkehrsbauwerke, Kriegszerstörung und Folgen des Strukturwandels gilt es wieder herzustellen.

 

 

Der „Sprung über den Junkerweg“ schafft die räumliche Verbindung zur Gelsenkirchener Neustadt. Das Gestaltungsthema des „roten Barcode“ des Straßenraumes in der Neustadt kann über den Junkerweg hinweg fortgesetzt werden. Es schafft über die hochbaulichen Strukturen hinaus ein starken räumlichen Zusammenhalt.


Stadt als Prozess

Gelsenkirchen und dabei besonders das Plangebiet entlang der Bochumer Straße kann als beinahe prototypisch gesehen werden für die Gleichzeitigkeit von gegensätzlichen Entwicklungen in der heutigen Stadt auf engstem Raum. Wachstum und Schrumpfung finden in direkter Nachbarschaft statt und stellen die Planung vor große Herausforderungen.

 

 

Wir schlagen ein Konzept vor, das auf einer strategischen Differenzierung der vorhandenen Zustände beruht und dabei die Zuspitzung der heute bereits im Plangebiet existierenden Qualitäten erreichen will. Zentral ist dabei die Herausarbeitung der vorhandenen  Gegensätzlichkeit der Qualitäten entlang der Bochumer Str. und ihrem „Rückraum“.