Hohrainli Kloten

Ort, Jahr
Kloten 2015-2017
Projekttyp
2-stufiger Studien­auftrag
Partner
manoa, Zbinden Archi­tekten
Auftraggeber
Stadt Kloten, Anlage­stiftung Turi­domus
Team
Michael Koch, Antonio Quesada, Maresa Schu­macher

Das Quartier Hohrainli wurde in den 60er Jahren aus einem Guss als „Stadt­landschaft“ geplant und richt­planerisch schritt­weise umge­setzt. Die Bau­substanz ist heute teilweise veraltet, daher soll eine gesamthafte, schritt­weise Er­neuerung und Um­strukturierung des Quartiers ange­stossen werden. Behutsame Trans_­Formation: Am Rand der Stadt, in der Agglo­meration, wird land­schafts- und freiraum­bezogenes Wohnen gesucht, somit soll die Qualität der vor­gefundenen Siedlungs­landschaft – klare Volumen im grosszügigen, verbindenden Freiraum – als Leitmotiv fort­geschrieben, an­gereichert und differen­ziert werden.
Die vor­geschlagene Strategie entwickelt das städte­bauliche Kon­glomerat des Hohrainli schritt­weise zu einer Collage von Siedlungs­feldern durch: städtebauliche Akzen­tuierung und Ver­dichtung / Einführung neuer Wohn­formen / funktionale An­reicherung und Differen­zierung des Freiraums.
Diese typologisch behutsame Ent­wicklungs­strategie integriert die vor­handenen Wohn­bauten und Wohn­milieus und verleiht ihnen einen neuen Wert. Die Hohrainli-­Strasse wird zur dynamischen Raum­abfolge mit dem neuen Zentrum als Dominante. Die Bau­steine der Trans­formation der Siedlung ermöglichen darüber hinaus die volle beziehungs­weise weitgehend un­abhängige Handlungs­fähigkeit der einzelnen Eigen­tümer­schaften.