Städtebauliches Argumentarium Liestal

Ort, Jahr
Liestal 2022-23
Projekttyp
Auftrag
Auftraggeber
Stadt Liestal
Team
Michael Koch,. Seline Grüter, Andreas Nütten

Die Ana­ly­se der Re­gi­on, für wel­che das zu­sam­men­ge­wach­se­ne Sied­lungs­ge­biet im Er­golz­tal das Zen­trum dar­stellt, so­wie des Stadt­ge­biets selbst ließ uns zu dem Schluss kom­men, dass der be­ste­hen­de Zo­nen­plan aus raum­pla­ne­ri­scher Sicht ein be­last­ba­res Pla­nungs­in­stru­ment ist. Das Städ­te­bau­li­che Ar­gu­men­ta­ri­um zeigt, dass Lies­tal eher ei­ner Teil­ge­biets-­Re­vi­si­on der Zo­nen­vor­schrif­ten „on de­man­d“ be­darf, statt ei­ner kom­plet­ten Orts­pla­nungs­re­vi­si­on. Das be­deu­tet, dass die zu trans­for­mie­ren­den Ge­bie­te je­weils mit den Sta­ke­hol­dern zu­sam­men be­trach­tet und Zu­kunfts­vor­stel­lun­gen da­für ent­wi­ckelt wer­den. Der schnel­le Wech­sel di­rekt in den Quar­tier­maß­stab er­mög­licht dif­fe­ren­zier­te, orts­spe­zi­fi­sche Kon­zep­te. Dem muss aber trotz­dem ein über­ge­ord­ne­tes Frei­raum­ge­rüst zu Grun­de lie­gen, so­dass die frei­räum­li­che Ver­net­zung der Nah­er­ho­lungs­ge­bie­te und öf­fent­li­chen Frei­räu­me ge­währ­leis­tet wird.