Publikationen

Die Wiedererfindung der Stadt in der Suburbia
in: Refitting Suburbia
Erneuerung der Stadt des 20. Jahrhunderts in Deutschland und in den USA

Die Anpassung des Bau­bestandes aus dem 20. Jahr­hundert an heutige Er­forder­nisse ge­winnt als plane­rische Aufgabe zu­neh­mend an Be­deutung. Das be­trifft be­sonders die Sub­urbia, die vor allem von Ein­familien­haus- und Gewerbe­gebieten ge­prägt ist und deren stadt­räum­liche Eigen­schaften mit den in den Innen­städten üblichen An­sprüchen kaum kompa­tibel sind.
In diesem Buch zeigen Planungs­praktiker und Stadt­forscher be­stehende und mög­liche zu­künftige An­sätze zur städte­bau­lichen Quali­fizierung der Sub­urbia in den USA und Deutsch­land auf.

Oliver Bormann, Michael Koch, Maresa Schumacher
Hrsg. Johann Jessen / Frank Roost
Jovis Verlag, Berlin 2015

Aktuelle Verkehrslage
in: Architektur im Kontext

Unsere gebaute Welt wirft täglich neue Fragen auf – sei es in kultu­reller, tech­nischer, öko­nomischer, sozialer, politischer oder ästhe­tischer Hin­sicht. Doch viel zu oft wird über Archi­tektur und Städte­bau anhand von ober­fläch­lichen Bildern dis­kutiert oder es wird nach einem Master­plan ver­langt, der für alles eine Lösung bietet. Wie können wir der Kom­plexität des Städtischen wirklich gerecht werden – in welchem Kontext muss Planung heute stehen?

Oliver Bormann
Hrsg. Kay von Keitz, Sabine Voggenreiter
Jovis Verlag, Berlin 2014 

Neue Freiräume

HafenCity Universität Hamburg, Städte­bau und Quartier­planung
Prof. Dr.-Ing. Michael Koch, Dipl.-Ing. Martin Kohler, in Ko­operation mit Prof. Dr. Jörg Dettmar

Hrsg: Michael Koch, Martin Kohler

Die Behörde für Stadt­entwick­lung und Umwelt der Freien und Hanse­stadt Ham­burg hat Prof. Dr. Michael Koch gerne bei der Er­arbeitung der Studie unter­stützt.

Suburbia Atlas

Obwohl der sub­urbane Raum in und um Ham­burg neben der Kern­stadt der dyna­mischste Teil­raum der Metro­pol­region ist, führt er in der poli­tischen und plane­rischen Dis­kussion eher ein Schatten­da­sein. Um das Bewusst­sein für diesen Raum zu stärken und mehr über seine Heraus­forderungen und Poten­tiale zu er­fahren, hat die Be­hörde für Stadt­ent­wicklung und Um­welt von 2009 bis 2013 in Ko­operation mit der Hafen­City Uni­versität ein Forschungs­projekt und eine Ver­anstaltungs­reihe durch­geführt.

HafenCity Universität Hamburg (HCU), Fachgebiet Städte­bau und Quartier­planung, Prof. Dr.-Ing. Michael Koch, Julian Petrin, Jakob F. Schmid, Malte Pill

Fachgebiet Stadt­planung und Regional­ent­wicklung, Prof. Dr. Jörg Knie­ling, Andreas Obersteg, Judith Born­horst

2013, mit Unter­stützung der Behörde für Stadt­ent­wicklung und Um­welt der Freien und Hanse­stadt Hamburg im Rahmen des INTER­REG-IVB Projekts „Sustainable Urban Fringes (SURF)“ reali­siert.

Prolog: Metrozone
in: Metropole 7 – Stadt neu bauen

Die Zukunft der Stadt im 21. Jahr­hundert ge­stalten: Dieser Auf­gabe stellt sich die Inter­natio­nale Bau­au­sstellung IBA Ham­burg und liefert mit ihren Pro­jekten inno­vative und nach­haltige Bei­träge zu aktu­ellen Fragen der Metro­polen­ent­wicklung. Der Band bietet als innovatives Format der Planungs- und Baukultur eine Rück­schau und wagt eine erste externe wie interne Re­flexion des sieben­jährigen Ent­wick­lungs- und Reali­sierungs­pro­zesses.

Michael Koch
Hrsg. Internationale Bauausstellung Hamburg GmbH
Jovis Verlag, Berlin 2013

StadtRegionEntwerfen?
In: Wie viel Gestaltung braucht Stadt?

Die hoch­wertige bau­lich-räum­liche Ge­staltung von Städten ist eine grund­legende Quali­tät, die nicht nur von der All­gemein­heit, sondern auch in der plane­rischen Aus­bildung postu­liert wird. An­gesichts sich grund­legend wandel­nder Rahmen­beding­ungen scheint die Reali­sierung städte­bau­licher Quali­täten in der planerischen Praxis jedoch immer weniger möglich zu sein. Welchen Spiel­raum kann städte­bau­liche Ge­staltungs­kompetenz ange­sichts einer Domi­nanz von Sach­zwängen und effi­zienz­orien­tierter Ent­scheidungs­logik noch be­sitzen?

Michael Koch
Hrsg. Heike Bartholomäus; Regia-Verlag, Cottbus 2009 

Forschungslabor Raum
Das Logbuch

Die weltweit an­haltende Metro­poli­sierung, die Forde­rung nach Nach­haltig­keit und Kon­kurrenz­fähig­keit städtischer Regionen, aber auch der demo­grafische Wandel und die zu­nehmenden Klima­ver­änderungen erfordern neue und ein­schneidende Ant­worten auf die zu­nehmend kom­plexen Prob­leme aktu­eller Raum­entwick­lung. Sechs renom­mierte Hoch­schulen ver­folgen in einem gemeinsam ge­tragenen inter­natio­nalen Kolleg das Ziel, über fach­liche und poli­tische Grenzen hinweg trag­fähige und inno­vative Lösungs­ansätze für die Ent­wicklung von Metro­pol­regionen inter­diszi­plinär zu er­arbeiten.

Internationales Doktorandenkolleg – Forschungslabor Raum (Hg.)
Michael Koch, Markus Neppl, Walter Schönwandt, Bernd Scholl, Andreas Voigt, Udo Weilacher, et. al.
Jovis Verlag, Berlin 2012 

Berlin plant.
Plädoyer für ein Planwerk Innenstadt 2.0

Den euphorischen aber un­realistischen Wachs­tums­phanta­sien un­mittelbar nach der Wieder­ver­einigung Berlins, die ihren städte­bau­lichen Aus­druck in den Insel­projekten für den Pots­damer und den Alexander­platz fanden, folgte Mitte der 90er Jahre das „Plan­werk Innen­stadt Berlin“, das erst­mals die City Ost und die City West zu­sammen zeichnete und nach der Konti­nuität der Stadt fragte. Mit seiner un­kritischen Orien­tierung am gründer­zeit­lichen Stadt­grund­riss führte das Plan­werk Innen­stadt jedoch zu einer beispiel­losen Kon­fronta­tion von Histo­risten und Moder­nisten sowie von West und Ost.

„Berlin plant“ enthält Texte nam­hafter Autoren, die in der Aus­einander­setzung mit dem Plan­werk Innen­stadt ent­standen und auf dessen kri­tische Fort­ent­wicklung zielen.

Oliver Bormann, Michael Koch
Hrsg. Harald Bodenschatz, Thomas Flierl
Theater der Zeit Verlag, Berlin 2010

 

 

Planen – Bauen – Umwelt
Ein Handbuch

Städtebauliches Ent­werfen ist längst nicht mehr, was es mal war oder zu­mindest sein wollte. Seine Be­deutung be­stimmt sich nach seinem Ver­hältnis zur tat­sächlichen Stadt­ent­wicklung, nach seinen Möglich­keiten, darauf Ein­fluss zu nehmen. Dabei schwankt es zwischen omni­potenten Ge­staltungs­macht­fanta­sien und de­mütiger oder de­voter Unter­werfung unter die Zwänge des Marktes. Im planerischen Alltag geht es weniger um die An­wendung eines raum­funktio­nalen Formen­kanons als um das Rahmen­setzen für städtische Ent­wicklungs­möglich­keiten: Das Postu­lieren eines zu Ende gedachten Stadt­bildes ist dem Ver­anschau­lichen und ge­stalterischen Be­gleiten von ur­banen Trans­formations­prozessen ge­wichen. (…)

Oliver Bormann, Michael Koch
Hrsg. Dietrich Henckel, Kester von Kuczkowski, Petra Lau, Elke Pahl-Weber, Florian Stellmacher
VS Verlag, Wiesbaden 2010 

 

Von der Zwischenstadt zur Metrozone
Neue Planung braucht das Land!

Die Metrozone wird ähnlich kontro­vers disku­tiert werden wie die Zwischen­stadt. Man wird nach der Klar­heit des Be­griffs fragen und den­jenigen, die ihn nutzen, vor­werfen, sie wollten das Un­fertige und Häss­liche ideali­sieren und schön reden. Aber was ist schön? (…)
Wenn Stadt­planung mit ihren ganz­heit­lichen Kon­zepten und teil­weise bis in alle Sphären städtischen Lebens durch­dachten Leit­bildern wirklich so erfolg­reich wie an­gemaßt gewesen wäre, gäbe es keine Metro­zonen. Oder sind Metro­zonen etwa ent­standen, weil Stadt­planung eben Stadtplanung war – und nicht : Stadt­bau­kunst? (…)

Oliver Bormann, Michael Koch
In: Metropole 4: Metrozonen –
Projekte für die Zukunft der Metropole
Hrsg. Internationale Bauaustellung Hamburg
Jovis Verlag, Berlin 2010

Mehr als Wohnen
Gemeinnütziger Wohnungsbau in Zürich 1907-2007

Der aktuelle Wohnungs­bau in der Stadt Zürich findet inter­nationale Beach­tung. Heraus­ragende Archi­tektur und inno­vative Wohn­kon­zepte charakter­isieren gerade auch die Bau­tätig­keit von Stadt und Genossen­schaften. Die Publi­kation ent­hält ein gesamt­haftes In­ventar der Wohn­bauten, die seit 1907 gefördert wurden. Ein breit ange­legter histo­rischer Über­blick fasst das vor­handene Wissen zu­sammen und 100 heraus­ragende und typische Bei­spiele sind in aus­führ­licher Form dargestellt, darunter eine breite Aus­wahl der aktuell­sten Projekte.

Christoph Durban, Michael Koch, Daniel Kurz,
Maresa Schumacher, Mathias Somandin
Hrsg. Stadt Zürich, Finanzdepartment und Hochbauudepartment
gta verlag, Zürich 2007

Zwischen Stadt Entwerfen
Zwischenstadt Band 5

Die Publikation will ein Plädoyer sein für das urbanistische Ex­periment, dafür, retro­spektiven Typo­logien folgende Konzepte durch topo­logisch mass­geschnei­derte Strate­gien zu ersetzen. Nur so ist das Ge­staltungs­poten­tial der neuen Stadt- land­schaft auszu­loten.

Oliver Bormann, Michael Koch, Astrid Schmeing, Martin Schröder, Alex Wall
Hrsg. Thomas Sieverts
Verlag Müller+Busmann, Wuppertal 2005 

 

Schluss mit der Kleinkrämerei

Eine Gartenstadt des 21. Jahrhunderts. Das Kulti­vieren der räum­lichen Viel­falt. Und gezielte Stand­ort­strate­gien für alle Teil­räume. Das sind die Unter­titel zu den drei „Metro­bildern“, die in Rahmen einer Test­planung ent­standen sind. (…) Die drei Bilder – im Folgen­den beschrieben – bieten erste Ent­wicklungs­ideen.

Bild 1: Gartenstadt
Stadtlandschaft? Die Planerinnen und Planer des Büros yellow z streiften durch den Metro­politan­raum und lasen ihn anders: Als Land­schafts­stadt. (…)

Michael Koch, Andreas Nütten, Antonio Quesada, Maresa Schumacher
Hrsg. Rahel Marti
Hochparterre Verlag, Zürich 2011

News from nowhere
Entwurfs­strategien für den repräsen­tations­losen Raum

Noch vor ein paar Jahren waren zumin­dest im europä­ischen Raum die sub­urbanen, vor- bzw. zwischen­städtischen Sied­lungs­gebilde sus­pekt: Sie galten als Zeug­nisse urbanen Ver­falls und des Nieder­gangs der euro­päischen Stadt­kultur. Dieter Hoff­mann Axt­helm z.B. spricht 1996 von „lauter Einzel­welten zwischen Bru­talität und Idylle, weder Stadt noch Land, häss­lich und kontur­los, aber so wie es ge­braucht wird – die Ver­ein­barung des Un­verein­baren dank Fläche.“ In­zwischen er­fahren die garten­zwerg­be­wachten ge­bauten Träume vom Wohn­ideal im Grünen und die als „UFOs“ ge­landeten Frei­zeit und Ein­kaufs­para­diese in der schein­bar länd­lichen Agglo­mera­tion ambi­valente An­näherungen und teil­weise Neu­be­wertungen vor allem aus künstler­ischer Sicht. „Sub­urbia“ wird zum Vexier­bild. (…)

Oliver Bormann, Martin Schröder, Astrid Schmeing
In: Zwischenstadt Band I
Hrsg. Lars Bölling, Thomas Sieverts
Müller+Busmann Verlag, Wuppertal 2004

 

Zwischenstadt Inzwischen Stadt

Die Zukunft der Stadt liegt in der Agglo­mera­tion! Nach­dem es wieder salon­fähig ge­worden ist, aus­greifende städte­bau­liche Ge­staltungs­ansprüche zu formu­lieren, kann eine Refe­renz an Le Corbusier nicht schaden: Die Moderne besitzt mit ihren Werken „Vers une architecture“ (1923) und „Urbanisme“ (1925) wichtige publi­zisti­sche Bezugs­punkte. Sie atmen den Geist des archi­tekt­onischen und städte­bau­lichen Neu­anfangs. Die Pro­gram­matik der „Neuen Stadt“ forderte uner­bittlich einen Wechsel der Be­trachtungs­weisen: Schließ­lich stellte die In­dustrie­gesell­schaft mit Nach­druck neue An­forder­ungen an Stadt, Region und Land­schaft.

Oliver Bormann, Michael Koch, Martin Schröder, Maresa Schumacher
In: 100% Stadt – Der Abschied vom Nicht-Städtischen
Hrsg. Ernst Hubeli, Harald Saiko, Kai Vöckler
HDA Haus der Architektur, Graz 2003