Entwicklungs­schwer­punkt (ESP) Bahnhof Langenthal

Ort, Jahr
Langenthal 2011
Projekttyp
Richtplan
Partner
Metron
Auftraggeber
Stadt Langen­thal
Team
Oliver Bormann, Michael Koch, Simone Risse, Maresa Schu­macher
Status
abgeschlossen

Das Bahnhofs­gebiet in Langenthal verfügt über grosse Entwicklungs­potenziale. Die nördlich der Gleis­anlagen gelegenen Industrie­areale werden heute teilweise nicht mehr genutzt, der Industrie­stand­ort am Bahn­hof wird in den nächsten Jahren aufgegeben, weiter nörd­lich entsteht ein neues Wohn­gebiet. Der Richt­plan formuliert Ent­wicklungs­strategien für die Belange des Verkehrs, definiert ein für das Bahnhofs­gebiet charakte­ristisches Gerüst des öffent­lichen Raumes und ent­hält Be­bauungs­regeln für die Bau­felder. Die städte­bau­lichen Prinzipien werden ebenso aufge­zeigt wie die städte­baulich ver­träglichen Bau­volumen und die Er­schliessung.

Städtebau Bahnhofsumfeld

Um dem Bahnhofs­umfeld als Stadt­eingang ein hohes Mass an Attrak­tivität, Orien­tierung und Öffent­lich­keit zu ver­leihen, basiert das städte­bauliche Prinzip auf drei Ele­menten: den „Land­marks“, den Gleis­fronten und den feld­orientierten Bau­feldern, ver­bunden durch ein Netz aus öffent­lichen Wegen und Frei­räumen. Land­marks struktu­rieren den Stadt­raum und fassen Nord und Süd zu­sammen. Gleis­fronten sind Übergangs­bereiche und lärm­emissions­dämpfende Puffer­zonen zwischen Gleis­anlagen und Bau­feldern. Bau­felder be­stehen aus 4-geschos­sigen Siedlungs­feldern mit strassen­beglei­tenden Raum­kanten.